Korean Air wird vom 1. Juli bis zum 31. August 2026 saisonale Flüge zwischen Sapporo New Chitose und Seoul Incheon anbieten und die Verbindung an Spitzentagen auf bis zu drei tägliche Hin- und Rückflüge aufstocken. Die zusätzliche Frequenz mit dem Airbus A321neo spiegelt die starke Sommernachfrage zwischen Hokkaido und Südkorea wider.
Hohe Nachfrage nach Hokkaido sorgt für mehr Kapazität Richtung Korea
Die zusätzlichen Flüge sind viermal wöchentlich für Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag geplant. Korean Air bedient die Strecke Sapporo–Seoul bereits zweimal täglich, sodass die neue Verbindung mit den Flugnummern KE771 und KE772 das Angebot während der Hochsaison im Juli und August auf maximal drei tägliche Umläufe erhöht.
Das ist ein beachtliches Kapazitätsvolumen für ein einzelnes japanisch-koreanisches Städtepaar abseits von Tokio und Osaka. Hokkaido bleibt für koreanische Freizeitreisende äußerst attraktiv, und die Nachfrage im Sommer beschränkt sich längst nicht nur auf den winterlichen Skitourismus. Kulinarische Reisen, Natururlaube und Fluchtmöglichkeiten in kühlere Regionen stützen die Auslastung der Route gleichermaßen.
Der A321neo ist das passende Flugzeug für diesen Einsatz
Korean Air plant, auf den zusätzlichen Flügen einen Airbus A321neo mit 182 Sitzen einzusetzen. Dieses Flugzeug bietet der Fluggesellschaft ausreichend Kapazität, um die saisonale Nachfrage zu bedienen, ohne ein Großraumflugzeug binden oder die Erträge zu stark verwässern zu müssen.
Der Flugplan erweitert zudem die Optionen für Passagiere: Ein Abflug am späten Abend ab Sapporo sowie ein Abflug am späten Nachmittag ab Incheon ermöglichen Reisenden mehr Zeit am Zielort – was besonders für kurze Urlaubsreisen und Geschäftsreisen attraktiv ist.
Der Schritt fügt sich in einen größeren Wandel bei Korean Air ein
Korean Air befindet sich nach der Asiana-Übernahme weiterhin in einem langwierigen Integrationsprozess, während Koreas Billigfluggesellschaften auf den Japan-Routen unvermindert aggressiv konkurrieren. Die Frequenzerhöhung nach Sapporo ist daher nicht bloß eine saisonale Reaktion auf den Tourismusboom: Sie hilft Korean Air dabei, einen starken Markt in Japan zu sichern und gegenüber günstigeren Konkurrenten relevant zu bleiben.
Für SkyTeam-Passagiere stärkt die Aufstockung zudem eine der praktischsten Kurzstreckenverbindungen der Allianz in Nordostasien. Sapporo–Seoul mag keine globale Vorzeigestrecke sein, doch aus netzwerkstrategischer Sicht ist sie genau die Art hochfrequenter Regionalmarkt, die eine Hub-Fluggesellschaft stark hält.









